Wolfram Laub
Versicherungsmakler für
Gewerbe / Handel / Industrie
Grabenstraße 16
72145 Hirrlingen
Die zunehmende Digitalisierung und der Einsatz von KI erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Cybergefahr zu werden. Insgesamt bringt die Digitalisierung enorme Chancen, aber auch neue Herausforderungen mit sich. Der Schutz sensibler Daten und die Absicherung gegen Cybergefahren sollten stets im Fokus stehen.
Denn immer mehr auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler sind von Cyber-Attacken bedroht. Besonders betroffen: Kleinbetriebe mit 10 bis 49 Mitarbeitern. Das bestätigte die HDI Cyber Studie 2024. 56 Prozent der kleineren Unternehmen waren laut Studie bereits von Cybercrime betroffen – annähernd 20 Prozentpunkte mehr als vor zwei Jahren. „Damit ist diese ,Zielgruppe‘ für Kriminelle inzwischen ebenso attraktiv wie der Mittelstand“, sagt Sören Brokamp, Leiter Produktmanagement & Underwriting Cyber bei HDI. Aber auch Kleinstbetriebe mit bis zu neun Mitarbeitern geraten zunehmend ins Visier von Cyber-Attacken. Hier liege die Quote aktuell bei 39 Prozent. Zudem stellten die Studienautoren einen verstärkten Fokus von Cyberkriminellen auf Kleinunternehmen fest, eine wieder gestiegene Risikowahrnehmung, aber auch eine schnell nachlassende Awareness für Cybergefahren bei Betroffenen nach einer Attacke.
Das Gefährliche an dem Trend: Er wird sich in Zukunft eher noch verschärfen. Das hat auch mit dem wachsenden Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) zu tun: „KI besitzt das Potenzial, eine weitere Zunahme von Cyberstraftaten in Deutschland zu begünstigen“, schreiben Experten des Bundeskriminalamtes im Bundeslagebild Cybercrime 2024. Auch HDI-Experte Brokamp glaubt, dass Digitalisierung und der vermehrte Einsatz von KI die Cybergefahr steigern. Dabei sieht er vor allem drei Risiken:
Die Schaden-Erfahrungen scheinen nur wenig nachhaltig zu sein. Dies gilt grundsätzlich auch nach einem Angriff aus dem Cyberspace. Allerdings scheint diese Einsicht nur eine begrenzte Haltbarkeit zu haben. Auch das legen die Ergebnisse der HDI Cyberstudie nahe.
Noch deutlicher ist die Tendenz, wenn Teilnehmer nach dem generellen Angriffsrisiko für KMU gefragt werden: Innerhalb von 12 Monaten nach einem Angriff schätzen 65 Prozent der Befragten das Risiko eines Angriffs für ein KMU als „hoch“ oder „eher hoch“ ein. Liegt der Angriff jedoch länger als 12 Monate zurück, teilen nur noch zwischen 36 und 42 Prozent der Befragten diese Ansicht. Offenbar werden die Risiken eines erneuten Angriffes schon nach kurzer Zeit von anderen Themen überlagert und verdrängt.
Hier kommt die Cyberversicherung ins Spiel. Sie kann das finanzielle Risiko, das aus einem Cyberschaden resultiert, abdecken und sollte daher ein integraler Bestandteil des Risikomanagements sein. Eine Cyberversicherung bietet Schutz vor den finanziellen Folgen von Datenverlust, Systemausfällen und anderen Cybervorfällen und übernimmt die Kosten für die Wiederherstellung verlorener oder beschädigter Daten nach einer Attacke, schützt vor Ansprüchen Dritter, die durch Verlust oder Offenlegung sensibler Daten entstehen, und erstattet Einnahmeverluste bei einer Betriebsunterbrechung nach einem Cybervorfall. Gute Policen übernehmen auch Kosten für rechtliche Beratung nach einem Angriff.
Fazit: Eine Cyberversicherung hilft, die finanziellen Folgen einer Cyberattacke zu minimieren und die Kontinuität des Unternehmens zu sichern. Sören Brokamp: „Durch eine spezifische Risikoanalyse lässt sich für jeden Betrieb eine individuell passende Lösung finden.“
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Es ist so schnell passiert. Ein Unfall, eine Panne, verrutschte Ladung – wenn die Mobilität ins Stocken gerät, verursacht das schnell eine ganze Kette von Folgeproblemen. Verpasste Termine, unzufriedene Kunden, verspätete Lieferungen: All das verursacht in der Regel hohe Kosten. Als Unternehmer sollten Sie sich deshalb in diesem Zusammenhang einmal die folgenden drei Fragen stellen:
„Beim Thema Mobilität sind heute 360-Grad-Lösungen gefragt“, sagen Experten der KRAVAG Versicherungen. Das heißt: Neben einem individuell passenden Versicherungsschutz kommt es ebenso auf zuverlässige Services und eine reibungslose Schadensregulierung an. Dabei sind exakt auf den jeweiligen Betrieb zugeschnittene Lösungen das A und O.
Als wichtigste Versicherungen nennt ein KRAVAG-Experte beispielsweise die Werkverkehrsversicherung und die Warentransportversicherung: „Sie sichern den Transport von Gütern und Arbeitsgeräten sowie den Warentransport gegen Schäden und Gefahren ab. Dabei kommt es darauf an, dass der Geltungsbereich entsprechend des individuellen Absicherungsbedarfs frei wählbar ist.“ Manche Versicherer haben darüber hinaus spezielle Logistik-Policen im Portfolio, die Fachleute etwa für Fuhrbetriebe, Frachtführer und Spediteure empfehlen.
Ebenso wichtig sind aber Serviceleistungen, mit deren Hilfe Mobilitätsausfälle schnell behoben werden können. Ausgesprochen nützlich ist zum Beispiel eine Hotline, deren Mitarbeiter nach einem Unfall unverzüglich einen Bergungspartner organisieren. Damit ist der Weitertransport der Ladung ohne großen Zeitverlust stets sichergestellt. Sinnvoll sind auch moderne Parking-Apps, die Fahrern dabei helfen, einen freien Parkplatz zu finden.
Besonders leistungsstarke Tarife bieten zudem die Möglichkeit, Mitarbeiter in einer traumatischen Situation psychologisch betreuen zu lassen, etwa nach einem Unfall oder einem Überfall. „In Zeiten, in denen Menschen oft monatelang auf Termine beim Therapeuten warten müssen, ist eine solche Akuthilfe ein unschätzbarer Mehrwert“, so die KRAVAG-Experten.
Lassen Sie uns sprechen, wie die optimale 360-Grad-Absicherung für Ihren Betrieb aussehen könnte!
Feuer und Blitzschlag, Einbruch, Hagel und Sturm oder ein Wasserschaden: Vor diesen Alltagsrisiken ist kein Unternehmen gefeit – im Gegenteil: Stürme und Gewitter nehmen immer mehr zu, Einbrüche in Betriebsgebäude bewegen sich auf konstant hohem Niveau. Für Ihre Unternehmensimmobilie haben Sie vielleicht schon eine Gebäudeversicherung abgeschlossen. Doch was ist mit dem Betriebsinventar? Mit Möbeln, Maschinen, Büroausstattung? Mit Waren und Vorräten? Um all dies abzusichern sollte jedes Unternehmen unbedingt eine Inhaltsversicherung haben. Damit Sie im Schadensfall nicht auf hohen Kosten sitzenbleiben.
„Die Inhaltsversicherung wird manchmal auch als das betriebliche Gegenstück zur privaten Hausratversicherung bezeichnet“, erklärt Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb bei der Alte Leipziger Versicherung AG. Sie schützt alle beweglichen Sachen innerhalb des Versicherungsortes. Das Besondere daran, so Neuhalfen: „Auch fremdes Eigentum, das sich auf dem Betriebsgelände befindet, ist im Versicherungsschutz enthalten.“
In der Regel handelt es sich bei der Inhaltsversicherung um eine Neuwertversicherung. Moderne Policen berücksichtigen dabei auch den technologischen Fortschritt. Ist etwa eine ältere, beschädigte Maschine heute in derselben Art und Güte nicht mehr erhältlich, erstattet die Versicherung die beim Kauf des neuen Modells entstehenden Mehrkosten.
Mit einem guten Standardschutz ist Ihr Betriebseigentum vor den genannten Risiken also schon einmal recht ordentlich abgesichert. Achten Sie aber darauf, dass in der Police weitere Kosteneinschlüsse enthalten sind – zum Beispiel für Notreparaturen, Transport- und Lagerkosten oder Gebäudeschäden infolge eines Einbruchdiebstahls. Wenn Sie eine Photovoltaik-Anlage für Ihren Betrieb nutzen, sollte die ebenfalls mitversichert sein. „Wichtig ist außerdem, dass die Versicherung auch für Schäden aufkommt, die aufgrund grober Fahrlässigkeit entstanden sind“, rät Alte-Leipziger-Experte Michael Neuhalfen.
Um einen optimalen Schutz zu haben, stehen darüber hinaus zahlreiche optionale Bausteine zur Wahl, die für die allermeisten Unternehmen sinnvoll sind. Als erstes ist hier die Elementarschutzversicherung zu nennen. Denn die Standardvariante der Inhaltsversicherung schützt zwar vor Leitungswasserschäden (wenn beispielsweise nach einem Rohrbruch das Büro unter Wasser steht) – nicht aber bei Naturrisiken wie Überschwemmungen, Erdrutschen oder Schneedruck. Existenzrettend kann auch die Absicherung einer Betriebsunterbrechung sein, wenn die Produktion nach einem versicherten Schadenereignis stillsteht. Die Versicherung erstattet dann entgangene Einnahmen. Weitere Risiken sollten von Fall zu Fall in Erwägung gezogen werden – etwa die Absicherung von Transportgefahren, Glasbruch oder eine zusätzliche Elektronikversicherung.
Wie eine Inhaltsversicherung speziell für Ihr Unternehmen gestaltet sein sollte, besprechen wir am besten gemeinsam.
Kleine Ursache, großer Schaden: In einer Kfz-Werkstatt hatte sich ein beschädigter Schrauber-Akku beim Laden unbemerkt stark erhitzt – eine Stichflamme war die
Folge. Unglücklicherweise wurden auch die in der Nähe lagernden Spraydosen davon ergriffen, sodass es letztlich zu einer Explosion kam. Die Werkbank stand sofort in Flammen, ein Kundenfahrzeug wurde beschädigt, ein Mitarbeiter verletzt.
Dieses Beispiel, von dem René Gehler, Abteilungsleiter Kraftfahrtversicherung bei der Baloise Versicherung, erzählt, zeigt zweierlei: Erstens, wie schnell gerade in Kfz-Werkstätten und Lackierbetrieben auch bei Routinearbeiten ein verheerender Schaden entstehen kann. Und zweitens, wie vielfältig die Risiken sind – und damit auch der Versicherungsbedarf.
„Die spezifischen Branchenrisiken für Kfz-Werkstätten und Lackierbetriebe reichen von Betriebs-, Umwelt- und Kfz-Haftpflicht über Sachschäden an Gebäuden und Betriebsinventar bis zu Ertragsausfall und Transportschäden“, so Experte Gehler. „Früher war für jedes einzelne Risiko die entsprechende Versicherung abzuschließen. Dabei kam es häufig zu Leistungslücken oder -überschneidungen. Heute gibt es dagegen spezielle Multi-Risk-Policen. Das sind Komplettlösungen, mit der sich Werkstätten und Lackierereien ganz einfach gegen alle wesentlichen Risiken absichern lassen.“
Als Inhaber einer Werkstatt oder eines Lackierbetriebes sollten Sie Ihren Versicherungsschutz deshalb möglichst schnell einmal unter die Lupe nehmen. Fahren nicht auch Sie mit einer Kfz-Werkstätten-Versicherung besser?
Eine gute Police kombiniert in der Regel folgende Elemente miteinander:
Handfester Vorteil für Versicherte: Durch den geringeren Verwaltungsaufwand zahlen Sie eine niedrigere Prämie als bei mehreren Einzelversicherungen zusammengenommen. Zur Ermittlung der Versicherungshöhe und des Beitrags melden Sie lediglich einmal jährlich Ihren Nettoumsatz an den Versicherer. Diese umsatzbasierte Prämienberechnung entlastet Ihr Budget, sollten die Betriebsumsätze einmal zurückgehen. Und nicht zuletzt reduzieren Sie Ihren persönlichen Aufwand in Versicherungsangelegenheiten: Mit einer Kfz-Werkstätten-Police haben Sie es immer mit nur einem Vertrag, einer Prämie und einem Ansprechpartner zu tun.
Ich erkläre Ihnen gern, wie Sie Ihre unterschiedlichen Versicherungen in nur einer Lösung bündeln.